Wie kommt die Brezel ins Pausenvesper
Feuerwaldi zu Besuch bei der Bäckerei Nußbaumer
 

Liebe Kinder
Hallo Mamas, Papas,
Omas und Opas

Der Tag in der Bäckerei beginnt zeitig, besser gesagt mitten in der Nacht. Nur so können wir morgens frische Brezeln essen. Genau genommen beginnt der Backprozess schon am Vortag. Schließlich müssen die Zutaten besorgt werden. Für einen Brezelteig benötigt man Mehl, Malz, Hefe, Salz, Fett und Wasser. Knetmaschinen von der Größe einer Badewanne verschaffen die Zutaten zu einem lockeren Teig. Die Bäckerei Nußbaumer produziert täglich rund Zehntausend Brezeln, so dass es zu viel wäre, den Teig von Hand zu rühren.

Als nächstes wird der Teig in handgroße Häufchen portioniert. Aus diesen Teigkugeln dürfen Kinder beim Ferienprogramm zunächst Schlangen formen, die dann zu Brezeln geschlungen werden. Im Betrieb übernimmt diese Aufgabe oft eine spezielle Maschine. Je nach Bedarf werden Brezelteig Rohlinge, so nennt man die ungebackenen Teigkugeln bzw. Brezeln, zunächst in einem riesigen, begehbaren Kühlschrank gelagert. Das natürlich nur so lange, bis sie benötigt werden oder ein Platz im Ofen frei wird. Bevor die guten Stücke in den Ofen wandern, müssen sie jedoch noch mit Lauge bestrichen werden. Lauge verleiht den Brezeln die braune Farbe. Ein kleiner Schnitt auf der Unterseite ergibt den weißen „Bauch“. So, ab in den Ofen damit, die ersten Kunden kommen bald. Bereits um 6 Uhr morgens öffnet der Bäckerladen, rechtzeitig fürs Frühstück oder Schulvesper.

Bäckerwitz der Woche:
Wieso essen manche Leute keine Brezeln? Weil sie den Knoten nicht aufbekommen.

Quelle: Kinderseite des Amtsblatts Waldbronn

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